Nostalgie

Ganz plötzlich wurde der Aufenthalt im Fjäll populär, wenngleich zudem ein exklusives Erlebnis. Nicht zuletzt, da die Wege ins Hochland von Stockholm und Göteborg aus recht weit sind.

Während der 30er und 40er Jahre wurde es für mehr und mehr Naturliebhaber aus den Städten möglich, mit dem Zug oder dem Bus in die Fjällwelt Härjedalens zu reisen. Skarvruet wurde zu Beginn der 1940er als Turistenstation errichtet, um Fjällfreunden, Skifahrern und Wanderern aus den Großstädten ein Quartier zu bieten. Hinzu kamen mehr und mehr Besucher, welche die frische reine Fjällluft als Kur genossen. Im Winter fuhr man Ski und im Sommer gab es die exotische Fjällwelt mit ihrem Reichtum an Flora und Fauna, mit wilden Tieren wie den Renen und auch die spannende Kultur der Region zu entdecken. Noch heute steht Skarvuet allen Gästen offen, die die Nähe zur Natur sowie die Ruhe lieben und die sich in der Weite des Fjälls und der Wildnis wohl fühlen.

Doch man kann hier auch einfach nur genießen – auch das ist erlaubt. Setzen Sie sich auf das gemütliche Sonnendeck in Südlage, besuchen Sie die herrlichen Saunaanlagen: eine klassische große Sauna mit Panoramaaussicht über das Fjäll oder den kleineren Saunaraum. Oder baden Sie in unseren heißen wohltuenden Süß- und Salzwasser-Badetonnen auf dem Sonnendeck.

Zu früheren Zeiten kamen nur wenige mit dem eigenen Auto. Die meisten kamen das letzte Stück vom Bahnhof via Transfer. Die schwedische Staatsbahn hatte seinerzeit einen Nachtzug nach Hede. Es gab, wie sich noch einige wenige erinnern, zur Wintersaison 1934 bis 1965 einen Turistenzug mit Schlafwagen nach Hede. Einige der Wagen gingen ab Kopenhagen. Doch der letzte Personenzug der Hedebanen zwischen Sveg und Hede ging letztlich 1966. Bis heute ist der Bus das beste Transportmittel nach Härjedalen, sofern man nicht mit dem Auto anreist.

Selbstverständlich ist die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug heute das Üblichste. Eine direkte Buslinie gibt es noch nach Stockholm. Alternativ gibt es den regionalen Bus mit Anschluss an den Zug, was jedoch kange Reisezeiten mit sich bringt. Glücklicherweise gibt es zudem die Möglichkeit, über den nahegelegenen Flugplatz in Röros oder alternativ über Trondheim in Norwegen anzureisen.